Eines der klarsten und nützlichsten Einsatzgebiete von Augmented- oder Mixed-Reality ist der Einsatz in der Industrie.

Maschinen und Geräten, die rund um den Globus in den Einsatz kommen, müssen in Betrieb genommen werden, bei Fehlfunktionen muss Support geleistet werden. Nicht immer ist ein Servicetechniker vor Ort, der auf dem entsprechenden Gerät ausgebildet ist.

Auch der Endkunde zuhause könnte davon profitieren. Wer die Betriebsanleitung verlegt hat, findet sie mit grosser Wahrscheinlichkeit im Internet. Vielleicht findet sich sogar ein YouTube Video, welches von einem anderen Endkunden ins Netz gestellt wurde. Mit etwas Glück in einer Sprache, die man versteht. Eigentlich möchte ich – zum Beispiel – meinen Backofen nur anschauen und dabei die Anleitung dazu in der Luft in sehen. Die Anleitung stellt mir ein paar Fragen, um zu verstehen was ich will, oder ich erzähle mein Anliegen der Anleitung. Virtuell werden mir jetzt Instruktionen angezeigt.

Das klingt nach Science Fiction. Ich bin ja schon zufrieden, wenn die richtige Anleitung angezeigt wird und aus einem Inhaltsverzeichnis gewählt werden kann, was gewünscht ist. Als Beispiel: Die Uhr einstellen.

Die Smart-Brillen verfügen über Kameras und Mikrofone (eigentlich sind es nur Smartphones in Form von Brillen).

Habe ich wirklich ein Problem, kann ich den Support anfragen, nicht nur im Chat, sondern live. Er sieht, was ich sehe, und wir nehmen das Gerät zusammen in Betrieb. Er sitzt in seinem Büro am anderen Ende der Welt, und ich vor meinem Gerät. Toll, nicht?

Das ist keine Science Fiction. Solche Lösungen sind bereits im Einsatz. Es gibt mehrere Produkte, mit denen man solche Anleitungen ohne Programmier-Kenntnisse erstellen kann.

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