Wer etwas Neues anpacken will, tut gut daran, sich die Frage „WARUM“ zu stellen .

Das hilft später, sich zu fokussieren und andern zu erklären, warum sie die neuen Ideen unterstützen sollen. Dieser Blog beschreibt, welche Phänomene hinter dem „WARUM“ stecken.

Simon Sintek schreibt: „Wenn du weisst, WARUM du etwas tust, hilft es dir, Entscheidungen zu treffen, bei der Arbeit wie auch im Privatleben. Zu wissen, warum du etwas machst, hilft dir, Erfüllung in deinem Tun zu finden.“

Seine Vision dahinter: Alle Menschen stehen am Morgen auf und freuen sich auf ihre täglichen Aufgaben, weil sie in der Erledigung dieser einen Sinn erkennen können, weil sie wissen, warum sie die Arbeit tun.

Bevor ein neues Abenteuer beginnt, stellen sich also Fragen wie:

–      WARUM etwas verändern?

–      WARUM neue Wege suchen?

–      WARUM gerade DAS tun?

Ein neues Abenteuer im Berufsleben kann ein neuer Job, ein neues Geschäftsmodell, eine zusätzliche Weiterbildung oder der Start des eigenen Unternehmens sein.

Mit dem „WARUM“ können wir die tieferen Gründe erarbeiten und damit eine gute Voraussetzung für den Einstieg in Workshops oder eigene Denkprozesse schaffen.

Der Video von Simon Sintek zeigt, welches Potential hinter der Frage „Warum“ liegt. https://startwithwhy.com/.

Simon Sintek nennt das: Golden Circle. Zuerst das „WARUM“, dann das „WIE“ und schliesslich das „WAS“.

Das „WAS“ muss am Anfang in groben Zügen klar sein. Aber gleich danach muss das „WARUM“ detailliert ausgearbeitet werden.

Das „WARUM“ hilft später auch in der Kommunikation. Rolf Dobelli beschreibt in seinem Buch: „Die Kunst des Klugen Handelns“ den Effekt, den das „WARUM“ auf die Menschen hat. Er nennt das Phänomen „Begründungsrechtfertigung“.

Das „WARUM“ spricht unser emotionales Gehirn an. Menschen kaufen Emotionen, nicht Fakten.

In meinem Blog auf LinkedIn: Was man über den Menschen wissen muss, wenn man sein Verhalten ändern will erläutere ich, wie das emotionale Gehirn entscheidet, bevor das rationale Gehirn in Aktion treten kann.

Dobelli nennt das Phänomen „Affekt-Heuristik. Das half uns, in Urzeiten zu überleben.

Wenn also mit andern Menschen zusammen etwas Neues anzupacken ist, wird zuerst das „WARUM“ geklärt, dann ist später alles einfacher.