Design Thinking ist ein Problem-Lösungs-Prozess (wird gerne mit Ideen-Findungs-Prozess verwechselt), der sehr systematisch abläuft. Der Schwerpunkt liegt darin, die Kreativität eines interdisziplinären Teams zu nutzen (inklusive Kunden und Experten).

Zuerst verstehen, erst danach bauen

Ein wesentliches Element ist der Einbezug der Nutzer einer angestrebten Lösung.

Zuerst geht es darum, das Umfeld, die Welt, die Herausforderung zu verstehen. Beobachten der potenziellen Nutzer der gesuchten Lösung und Gespräche mit denselben sind entscheidend. Es muss genau verstanden werden, was deren Bedarf ist (Need finding).

Iterativ zum Ziel

Die Lösungs-Ideen sollen in Form von Prototypen zu Beginn mit Karton und Papier und später immer realer mit den potentiellen Nutzern validiert werden. Am Schluss haben wir eine Lösung, welche den Bedarf der Nutzer trifft.

Der Prozess ist iterativ. Nach jedem Schritt kann ein beliebiger, vorhergehender Schritt wieder aufgenommen und verfeinert werden.

Wirtschaftlich erfolgreich, nicht nur technisch machbar

Eine Besonderheit der Methode ist die Forderung, dass Lösungen auch wirtschaftlich erfolgreich sind. Das Ziel ist erreicht, wenn wir ein Problem gelöst haben, so dass es von Kunden akzeptiert und wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt ist. Das heisst, was wir hier bekommen, ist ein neues Angebot, welches wir als Unternehmen auf den Markt bringen können.

Jemand will es kaufen, jemand kann es bauen und jemand verdient damit Geld

Verstehen, Beobachten, Analysieren, Visualisieren, Beurteilen, Optimieren und Implementieren sind die Schritte in diesem Design Prozess.

Eine Idee wird durch Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Bedarf zur Innovation.

Design Thinking beschäftigt sich damit, WIE wir etwas lösen wollen. Das WAS müssen wir vorher herausfinden. Mit der Methodik Inside-Out und Outside-In haben wir zwei alternative Wege für das WAS.